Hinterwälder Rinder

Das Hinterwälder Rind wird erstmals im Jahr 1829 erwähnt. Es gilt als besonders rein erhaltener Teil des alten badischen Landviehs.
Die Hinterwälder stammen gebürtig aus dem Hochschwarzwald und sind sehr widerstandsfähig und besonders langlebig. Dank ihres geringen Gewichtes, ihrer Beweglichkeit und der sehr harten Klauen können diese Tiere noch auf steilsten Hanglagen weiden, ohne größere Erosionsschäden anzurichten. Somit haben die Hinterwälder als Landschaftspfleger eine besondere Bedeutung.
Im vergangenen Jahrhundert hatte die Hinterwälder Population in Folge des starken Strukturwandels in der Landwirtschaft und der Entwicklung hin zu hochspezialisierten Milch- oder Mastrassen einen drastischen Rückgang erfahren. Während die Population zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch etwa 30.000 Hinterwälder Tiere umfasste, werden derzeit noch rund 2700 Hinterwälder Kühe in Baden-Württemberg gezählt.


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